Samstag, 27.02.2027 - 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr ( Präsenzveranstaltung )
NEUER VERANSTALTUNGSORT!!
Vienna House Easy by Wyndham Wuppertal
Johannisberg 1
42113 Wuppertal
Die Veranstaltung ist nicht anmeldepflichtig!!
Zahnärzte erhalten für diese Veranstaltung 3 Fortbildungspunkte (BZÄK/DGZMK).
Unsere Vorlesungen sind für zahnärztliche und zahntechnische Mitglieder und deren MitarbeiterInnen gebührenfrei.
Nichtmitglieder und deren MitarbeiterInnen zahlen € 80,00 pro Person.
Ausgenommen sind Kurse die anmelde- und gebührenpflichtig sind.
Abstract:
Fehler vermeiden – erfolgreicher behandeln
Die entscheidenden Schritte für eine sichere Endodontie – von der Diagnostik bis zur Obturation
Eine erfolgreiche endodontische Behandlung beginnt nicht mit der ersten Feile – und sie endet nicht mit der letzten Röntgenaufnahme. Zwischen Diagnostik, Zugangskavität, Längenbestimmung, Aufbereitung und Obturation liegen zahlreiche Schritte, an denen sich der Behandlungserfolg entscheidet.
Gerade im Praxisalltag sind es häufig nicht fehlende technische Möglichkeiten, sondern vermeidbare Fehler und falsche Entscheidungen, die eine endodontische Behandlung unnötig kompliziert machen. Ziel dieses praxisorientierten Vortrags ist es deshalb, die entscheidenden klinischen Schritte einer Wurzelkanalbehandlung kritisch zu betrachten und konkrete Strategien zur Fehlervermeidung zu vermitteln.
Wie sicher ist meine klinische und radiologische Diagnostik? Welche „Red Flags“ sollte ich erkennen, bevor ich mit der Behandlung beginne? Wie kann eine gut geplante Zugangskavität die gesamte weitere Behandlung erleichtern? Welche Möglichkeiten bietet die elektrometrische Längenbestimmung und wo liegen ihre Grenzen?
Anhand klinischer Fälle werden unterschiedliche Strategien der mechanischen Aufbereitung – rotierend und reziprok – gegenübergestellt und auf ihre praktische Bedeutung für den Generalisten eingeordnet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Obturation: Wie wichtig sind Gauging und die Kongruenz von Kanal und Guttapercha? Wann ist die Einstifttechnik sinnvoll, welche Rolle spielt der Sealer und wann bietet die warm-vertikale Obturation Vorteile?
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, welche Methode oder welches Instrument „das beste“ ist. Entscheidend ist vielmehr, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen und die vorhandenen Möglichkeiten konsequent und sicher einzusetzen.
Das Ziel: weniger vermeidbare Fehler, mehr Sicherheit und reproduzierbar bessere endodontische Behandlungsergebnisse.
Denn gute Endodontie muss nicht kompliziert sein – sie muss konsequent richtig gemacht werden.